Digitalisierung in der Tourenplanung

Krause Home Company hat sich als niedersächsisches Möbelhaus und Mittelstandsunternehmen auf die Fahnen geschrieben, seine Kunden für eine individuelle Einrichtung mit Rat und Tat zu unterstützen. Um auch im Bereich der Lieferung einen individuellen und zeitgemäßen Service zu bieten, hat das Unternehmen sich entschieden, die eigenen Auslieferungsprozesse über eine integrierte Softwarelösung abzuwickeln. Die Wahl fiel dabei auf aures | möbel des westfälischen Software- und Dienstleistungsunternehmens reisewitz. Auch weil zu diesem Zeitpunkt die Schnittstelle zum Warenwirtschaftssystem Möbelpilot, welches bei Krause im Einsatz ist, gerade fertig entwickelt war und die Implementierung so deutlich einfacher wurde.

„Die Touren haben wir vorher an einer großen Wand analog geplant, mit Klemmbrett, Zettel, Lieferschein und Terminkalender. Wenn ein Kunde angerufen hat, um nach seiner Warenlieferung zu fragen, dann war das manchmal wie ein Schnellschuss aus der Hüfte“, erklärt Eckhard Reddigan, stellvertretender Geschäftsführer bei Möbel Krause. Der Mitarbeiter, der gerade am Telefon war, habe dann eventuell eine Lieferung für einen Vormittag in der kommenden Woche versprochen. Im Nachhinein wurde dann doch festgestellt, dass die Ware größer ist, man mehr Zeit braucht und die Anlieferung sich komplizierter gestaltet als vorher gedacht, sodass der Termin noch einmal umgeplant werden musste.

„Es war schwierig, Kunden verbindliche Termine zu versprechen und Touren so zuverlässig zu planen. Den Kunden konnte so kein konkreter Termin zugesichert werden und unsere Mitarbeiter mussten sie in einigen Fällen vertrösten. Intern nannten wir dieses zwangsläufige Prozedere ‚Kunden-Tennis’, weil die Kommunikation zwischen dem Kunden und uns immer hin und her ging’“, weiß Reddigan zu berichten.

„Das waren Probleme, die uns natürlich belastet haben; mangels passender Lösung konnten wir sie zudem nicht ausräumen. Ein normaler Verkäufer oder ein Sachbearbeiter war schlicht nicht in der Lage, eine Terminauskunft zu geben oder dem Kunden einen Termin vorzuschlagen. Denn er konnte die benötigte Auslieferungszeit nicht beurteilen“, erklärt der erfahrene Möbelhändler.

Quelle: ECOMMERCE NEWS Magazin, April 2019

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