Eine Küche ohne Arbeitsplatte ist nutzlos. Das ist schon mal klar. Aber welche Arbeitsplatte soll man bloß wählen? Holz, Marmor, Kunststoff oder doch Granit? Die Auswahl ist riesig im Bereich der Arbeitsplatten für die Küche. Wir informieren über die verschiedenen Materialien und ihre ganz besonderen Eigenheiten.

Von Massivholz bis Beton – ein Einblick in die Materialien der Küchenarbeitsplatten

Sie sind oft hart im Nehmen. Manche von ihnen sind richtige Schwergewichte, die einiges auf die Waage bringen. Sie stecken jeden Tag ordentlich ein, ob Schläge oder Schnitte. Die Arbeitsplatten in unserer Küche müssen einiges aushalten. Umso wichtiger ist da das Material, aus dem unsere Arbeitsplatten gefertigt sind. Denn Arbeitsplatte ist nicht automatisch gleich Arbeitsplatte. Das Material macht den Unterschied, was Sie Ihrer Küche zumuten können, wie Sie mit ihr arbeiten und auch wie Sie sie pflegen müssen, um lange Freude an ihrer Schönheit zu haben.

Das Limit – was muss die Arbeitsplatte können?

Aussehen allein reicht nicht, auf die inneren Werte kommt es an. Sollte eine Arbeitsplatte nach dem ersten Schnitzelklopfen bereits Dellen haben oder Absplitterungen im Furnier, war sie ihre Anschaffung nicht wert. In der Küche braucht man Qualität und robuste Begleiter. Hier, wo mit heißen Töpfen jongliert wird und wo scharfe Messerschneiden potenzielle Gefahr bedeuten. Um Ihrer Kochlust Stand zu halten, sollte eine solide Arbeitsplatte daher stoßfest, schnittfest, hitzebeständig, unempfindlich gegenüber Säure und Wasser sein und natürlich trotzdem noch optisch ordentlich was her machen.

Massivholz-Arbeitsplatten aus massiven Hölzern

Die Arbeitsplatte aus Massivholz ist schon mal ein echter Hingucker. Ihr Material versprüht eine gewisse natürliche Wärme und Eleganz. Die Oberflächen sind so glatt, dass sie Ihrer Hand schmeicheln. Aber Sie wollen Ihre Arbeitsplatte ja nicht nur mit den Augen bewundern und streicheln. Deshalb hat auch die Arbeitsplatte aus massivem Holz mehr zu bieten als bloß Schönheit: Sie lässt sich nämlich wieder aufbereiten. Nach Jahren der Nutzung kann es durchaus vorkommen, dass die Arbeitsplatte aus Holz an Glanz und Gloria eingebüßt hat. Helfen Reinigungsmittel und Schwämme nicht mehr, dann tut es hier der Winkelschleifer. Einmal abgeschliffen und neu behandelt glänzt die Arbeitsplatte wieder wie am ersten Tag und kann nochmal ein paar Jahre Ihre Küche in all Ihrer Schönheit bereichern.

Bevor es soweit kommt, sollten Sie allerdings wissen, dass Arbeitsplatten aus Massivholz zwar in puncto Look ganz weit oben stehen, jedoch im Gegensatz zu anderen Vertretern aus Kunststoff oder Stein etwas weniger gut mit Ihrer Leidenschaft zum Kochen umgehen können. Besonders scharfe Gegenstände mag sie so gar nicht und verlangt regelmäßige Pflege, um schön zu bleiben. Auch bei stehendem Wasser ist sie sehr zimperlich und reagiert mit dunklen Flecken. Fugen und Kanten sollten stets mit Acryl versiegelt werden, um das Eindringen von Wasser in die Arbeitsplatte zu verhindern, da sie sonst aufquillt und kaputt geht.

Wer dem natürlichen Charme und der warmen Eleganz von Massivholz dennoch nicht wiederstehen kann, der muss es regelmäßig mit Öl oder speziellen Holzlacken pflegen und verwöhnen, um die Oberflächen zu versiegeln.

Kunststoff – easy going und allzeit bereit

Arbeitsplatten aus Kunststoff kommen in ganz unterschiedlichem Gewand daher. Klassisch ist die Marmoroptik in hellem Grau. Aber das muss nicht immer sein. Mit Kunststoff lässt sich alles nachahmen. Auch das schöne, geliebte Massivholz. So lässt sich eine Kunststoffarbeitsplatte immer ideal an die Atmosphäre der Küche anpassen. Im Bereich der Farben und Beschaffenheiten ist dem Kunststoff hier keine Grenze gesetzt.

Zudem ist Kunststoff wesentlich robuster als massives Holz. Was nun nicht bedeutet, dass Sie getrost auf das Schnittbrettchen verzichten dürfen. Einmal schnell die Gurke auf der blanken Arbeitsfläche geschnitten, richtet zwar noch keine Kollateralschäden an, aber auf lange Sicht können auch hier Schnittspuren verbleiben. Wie auch bei der Arbeitsplatte aus Massivholz, sollten die Kanten und Fugen der Kunststoffplatte versiegelt werden, da auch sie aufquellen können.

In puncto Pflege und Reinigung ist die Arbeitsplatte aus Kunststoff sehr anspruchslos. Schwamm, Wasser, Spülmittel und voilà! Sauber ist der treue Begleiter wieder.

Granit – steinharte Eleganz in dunklem Gewand

Ein edler Klassiker von vollendet veredelter Schönheit: Die Arbeitsplatte aus Granit. Neben Arbeitsplatten aus Marmor und Schiefer gehört die Granit-Platte zu den meist verbauten Arbeitsplatten in unseren Küchen. Und das hat natürlich seine Gründe. Sie ist nicht nur langlebig und pflegeleicht, sondern auch unglaublich robust. Ein steinharter Gegner für Messerschnitte und Schnitzelklopfer eben. Doch eine Schwachstelle hat die schwere Arbeitsplatte: Säure. Lebensmittel wie Zitronen, Essig und Co. sollten mit der Granit-Platte nicht in Berührung kommen. Natürlich ist ein einmaliger Fauxpas mit der umgestoßenen Zitronenpresse noch kein Todesurteil, aber auf Dauer macht sich die Säure durch unschöne Flecken bemerkbar.

Abseits dessen ist die Arbeitsplatte aus Granit jedoch ein treuer Begleiter, der Ihnen lange Freude bereiten wird. Besonders wenn Sie die Arbeitsplatte hin und wieder mit speziellem Reiniger für Naturstein pflegen. Diesen erhalten Sie üblicherweise im Einzelhandel.

Mamor – die Queen der Arbeitsplatten

Königlich kochen ist hier die Devise. Wenn es Luxus sein muss, dann muss es Marmor sein. Wie auch beim Granit ist die Marmor-Platte eine Steinplatte und daher ebenso robust und langlebig und ebenso wenig mag sie Säure. Also auch bei der Marmor-Platte Vorsicht walten lassen. Was der Arbeitsplatte aus Marmor ebenfalls missfällt sind Messerschnitte. Diese schlagen sich auf Dauer doch im eigentlich so schönen Material nieder und wirken unfein. Doch abseits dessen ist die Marmor-Platte ein harter Gegner gegen Schmutz und jegliche Abnutzung. Hitze, Wasser, Schläge, all das steckt sie ein wie ein Profi und zuckt dabei nicht einmal mit der Wimper. 

Wenn Sie Ihrer Marmor-Platte etwas Gutes tun möchten, ist auch dies kein großer Aufwand. Sie brauchen einen Lappen aus Baumwolle und schlichtes Olivenöl. Mehr braucht sie nicht, um glücklich zu sein und ewig schön zu bleiben. Bei richtig hartnäckigen Verschmutzungen helfen übrigens Kalkpulvergemische, die Sie in jedem Baumarkt erhalten werden.

Beton – urbaner Stil für höchste Ansprüche

Sie haben keine Lust, in Ihrer Küche Vorsicht walten zu lassen? Sie wollen sich einfach zu keiner Zeit darüber sorgen, ob Messer, Hitze oder Lebensmittel Ihrer Arbeitsplatte schaden könnten? Dann brauchen Sie eine behandelte Arbeitsplatte aus Beton. Damit können Sie einfach alles machen! Ade Sorgen! Ob Schnitte, Kratzer, Hitze, Schläge, diese Arbeitsplatte ist ein Alleskönner in urbaner Eleganz.

Wo ist hier das Manko, fragen Sie sich jetzt. Wieso hat dann nicht jeder eine Arbeitsplatte aus behandeltem Beton, wenn Sie so unkompliziert ist? Leider sind nicht alle Küchen für eine Arbeitsplatte aus Beton geeignet. Dies ist ganz allein dem Gewicht des Materials geschuldet. Einfach mal so eben eine Betonplatte in der Küche verbauen ist nämlich keine gute Idee. Das Schwergewicht verlangt vorab einen Statiker, der berechnen muss, ob Ihre Küche überhaupt für diese schwere Last geeignet ist.

Haben Sie die Möglichkeit zum Verbau einer Betonplatte, sollten Sie diese Option jedoch definitiv in Betracht ziehen, denn auch die Pflege und Reinigung dieser Arbeitsplatte ist denkbar einfach. Um die versiegelnde Schutzschicht zu erhalten, braucht die Arbeitsplatte hin und wieder eine kleine Ölmassage oder eine Nachbehandlung mit Wachs und dann steht Ihrer Kochwut nichts mehr im Wege.

Die neue Küche – Arbeitsplatten für Sarstedt, Hannover, Alfeld und Hildesheim

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